

Ab in die Abtei
Der Kurator Sylvain Menétrey führte die Kultusse durch die aktuelle Austellung in dee barocken Abteikirche in Bellelay. Mit der Intervention "Galop gallop gallopp" lässt der Bieler Künstler Gil Pellaton uns einen neuen Blick auf die bestehende Architektur werfen. Der Kurator tut hier in gelben Socken in der eigens vom Künstler geschaffenen Cafeteria hocken. Die Stühle wurden aus Fundgegenständen, wie etwa hölzernen Käseplatten zusammengezimmert. À propos: wen es nach Bellelay
vor 5 Stunden


Der fragmentierte Körper
Die Künstlerin Brigitte Lustenberger durchschreitet ihr eigenes Gesicht, das sie auf einen Vorhang gedruckt hat. Durch diesen müssen Besucher:innen durchgehen, um die Ausstellung "A gaze of one's own" im Kabinett des Museum Franz Gertsch zu besuchen. Lustenberger hat sich selbst als Model genutzt und dabei den eigenen Körper fragmentiert. Es geht in ihrem Werk um die Schönheit der Vergänglichkeit, die sie nicht nur beim Menschen fasziniert, sondern auch beim Prozess des Verw
22. Juni


Was wenn ein Ufo käme...
und nur die Tiere mitnähme? Die Künstlerin Lady Stitchbitch verquickt in diesem Stickbild ein biblisches Thema mit Science Ficton. Statt der Arche Noah kommt ein Ufo und evakuiert paarweise Tiere. In eine bessere Welt? Adam und Eva bleiben aussen vor. Zu viel gesündigt? 😬 Insel der Introvertieren und eine Offline-Küste: Die Illustratorin und Künstlerin Karen Cotting entwirft utopische Welten aus Pailletten. Die Technik hat sie sich während einer Reise auf Haiti angeeignet.
6. Juni


Bexarts ist eröffnet!
Die Künstlerin Ishita Chakraborty hat ein Riesengeranium in den Parc de Szilassy gezaubert. Hier wurde am Samstag die 16. Ausgabe der Freilichtausgabe Bex Arts eröffnet. Die in der Schweiz lebende Künstlerin, die ursprünglich aus Indien stammt, fragt was heimisch und was fremd ist. Das Geranium, Symbol der Schweizer Folklore, ist tatsächlich eine Einwanderin, ein so genannter Neophyt. Ein Bett im Kornfeld? Der Künstler Guillaume Barth präsentiert mit dieser Liege ein Antidep
31. Mai


Meisterhafte Marisol
Das Kunsthaus Zürich präsentiert zurzeit eine Retrospektive über das vielfältige Schaffen von María Sol Escobar (1930-2016), besser bekannt als Marisol. Die venezolanisch-amerikanische Objektkünstlerin wurde in den 60er Jahren zu einer glamourösen, mit Andy Warhol befreundeten Ikone der Pop Art. Es gibt zahlreiche Selbstporträts in ihren Assemblagen aus Holz, Gips und Fundgegenständen. Mit diesem Cowboy denunziert Marisol Macho-Gehabe und Geschlechterrolen. Diese Teerunde mit
2. Mai
